Sprechstunde für Nieren-, Hochdruck- und Fettstoffwechselerkrankungen | Nierenersatztherapie und Transplantationsnachsorge | Lipidapherese, Immunadsorption

Nierenzentrum SüdharzDiagnostik & Therapie

Internistisch-Nephrologische Sprechstunde

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  • Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen
  • Behandlung von Patienten mit schwerem Hypertonus
  • Behandlung von Patienten mit schweren Fettstoffwechselstörungen (und hohem Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen)
  • Transplantationsvorbereitung und- nachsorge
  • Individuelle Gesundheitsleistungen (z.B. Individuelle Gesundheitsvorsorge)
  • Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen
  • Behandlung von Patienten mit schwerem Hypertonus
  • Behandlung von Patienten mit schweren Fettstoffwechselstörungen (und hohem Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen)
  • Transplantationsvorbereitung und- nachsorge
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Diagnostik

  • Sonographie
  • Duplexsonographie
  • Echokardiographie
  • EKG
  • Langzeit-EKG
  • Fahrrad-Ergometrie
  • Langzeit-Blutdruck
  • Laboruntersuchungen (Blut, Urin)
  • Spirometrie
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Nierenersatztherapie

Nierenersatztherapie
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Wir bitten alle gängigen Verfahren der Nierenersatztherapie an.

  • Hämodialyse (HD)
  • Hämofiltration (HF)
  • Hämodiafiltration (HDF)
  • Peritonealdialyse (PD), Standorte Ilfeld, Sondershausen

Wir bitten alle gängigen Verfahren der Nierenersatztherapie an.

  • Hämodialyse (HD)
  • Hämofiltration (HF)
  • Hämodiafiltration (HDF)
  • Peritonealdialyse (PD)
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Lipidapherese

Herzinfarkt oder Schlaganfall mit 40 oder 50 Jahren? Nie geraucht? Evtl. schon mehrere Ereignisse? Ähnliche Fälle in der Verwandtschaft?

Hier sollte dringend eine Abklärung und ggf. Behandlung von seltenen Fettstoffwechselstörungen erfolgen.

Wir führen bei Patienten mit schweren, medikamentös nicht anders therapierbaren Fettstoffwechselstörungen und hohem Risiko für bzw. bereits erlittene Herz- und Gefäßerkrankungen Lipidapheresen durch.
Zum Einsatz kommt das DALI®- (direct absorption of lipoproteins) und das auf Lipoproteinfiltration basierende MONET®- System.

Die Therapie bedarf einer gesonderten Beantragung. Sie kann durchgeführt werden bei Patienten mit isolierter Lipoprotein (a)-Erhöhung über 60 mg/dL und LDL-Cholesterin im Zielbereich
wenn gleichzeitig sich verschlechternde Erkrankungen wie koronare Herzerkrankung, periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Verschlüssen der Hingefässe bestehen. Hierzu müssen Begutachtungen erfolgen. 

Die Behandlung erfolgt am Standort Nordhausen.

APHERESE BEI LONG-COVID

Zahlreiche Patienten, die von einer COVID Infektion genesen sind, leiden unter dem sogenannten Long-COVID Syndrom. Ein einheitliches Krankheitsbild Long COVID gibt es bislang nicht. Zu den häufigsten gesundheitlichen Langzeitfolgen von COVID-19 zählen Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit (Fatigue), Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Muskelschwäche- und -schmerzen.

Die Ursache dieser Erkrankung ist wissenschaftlich bislang nicht ausreichend erklärbar. Bestimmte Hypothesen legen nahe, dass hierbei Störungen der Mikrozirkulation, also des Blutkreislaufs in den Geweben, eine Rolle spielen. 

Es gibt einige Fallberichte in der Tagespresse, dass Apheresebehandlungen beim Post- oder Long-COVID Syndrom zu einer Besserung dieses Zustandes führen können. Auch können Plazeboeffekte nicht ausgeschlossen werden. Strukturierte Untersuchungen über die Wirksamkeit gibt es bislang nicht, insbesondere nicht über den Langzeitverlauf. Bislang sind hierzu weder Studien noch Fallberichte wissenschaftlich publiziert. Derzeit sprechen die Fachgesellschaften daher keine Empfehlung für die Behandlung aus. In Ermangelung anderweitiger Therapiemöglichkeiten kann jedoch bei sehr schweren Verläufen ein Therapieversuch mit Apherese erwogen werden.

Rechtlich entspricht die Behandlung einem individuellen Heilversuch bzw. einer Off-Label-Behandlung. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Behandlung, die sehr personal- und materialaufwändig ist, nicht. Sie belaufen sich auf ca. 1400 Euro pro Behandlung. Eine Wirkung kann nicht garantiert werden. Eine Mindestzahl von 3 bis 6 Behandlungen ist erforderlich.

Wenn Sie >18 Jahre sind, keine relevanten Vorerkrankungen aufwiesen, einen sehr schweren Verlauf nach Genesung von COVID (schwere Alltagssymptome in Ruhe oder bei geringster Belastung) innerhalb von 3-6 Monaten nach Genesung haben und sich fragen, ob dies eine Behandlungsoption für Sie wäre, kontaktieren Sie uns am Standort Nordhausen (Dr. Marx). Halten Sie hierfür medizinische fachärztliche Befunde bereit (Neurologe, Lungenarzt, Herz-Echo).

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Herzinfarkt oder Schlaganfall mit 40 oder 50 Jahren? Nie geraucht? Evtl. schon mehrere Ereignisse? Ähnliche Fälle in der Verwandtschaft?

Hier sollte dringend eine Abklärung und ggf. Behandlung von seltenen Fettstoffwechselstörungen erfolgen.

Wir führen bei Patienten mit schweren, medikamentös nicht anders therapierbaren Fettstoffwechselstörungen und hohem Risiko für bzw. bereits erlittene Herz- und Gefäßerkrankungen Lipidapheresen durch.
Zum Einsatz kommt das DALI®- (direct absorption of lipoproteins) und das auf Lipoproteinfiltration basierende MONET®- System.

Die Therapie bedarf einer gesonderten Beantragung. Sie kann durchgeführt werden bei Patienten mit isolierter Lipoprotein (a)-Erhöhung über 60 mg/dL und LDL-Cholesterin im Zielbereich
wenn gleichzeitig sich verschlechternde Erkrankungen wie koronare Herzerkrankung, periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Verschlüssen der Hingefässe bestehen. Hierzu müssen Begutachtungen erfolgen. Die Einnahme von ACE-Hemmern ist bei dieser Behandlung nicht möglich.

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Immunadsorption

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Wir führen bei Bedarf am Standort Nordhausen Immunadsorption bei anderweitig nicht therapierbaren Antikörper-vermittelten Erkrankungen (z.B. neuromuskuläre Erkrankungen wie chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie) durch. Hierbei werden zunächst kontinuierlich Blutzellen und Plasma getrennt, die Antikörper werden dann durch unspezifische Bindung aus dem Plasma entfernt. Das gereinigte Blut wird dann wieder zurückinfundiert. Zum Einsatz kommen Tryptophan-Adsorber. 

Weitere Erkrankungen, bei denen ähnliche Formen der Plasmatherapie erfolgen können, sind:

• Bluterkrankungen wie Hemmkörperhämophilie, Immunthrombopenie
• Augenerkrankungen wie Makuladegeneration
• Muskel- oder Nervenerkrankungen wie Myasthenia gravis, Guillain Barre Syndrom, Neuromyelitis optica, Multiple Sklerose (schubförmig progredienter Verlauf), bestimmte Enzephalitis-Formen, Lambert Eaton Syndrom, chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP)
• Blasenbildende Hauterkrankungen (Pemphigus, Pemphigoid)

Auch hier gilt generell, daß die Therapieindikation von Spezialisten festgestellt werden muß, da die Behandlung keine Standardtherapie darstellt, aber in kleineren Fallserien bzw. Studien Hinweise auf Wirksamkeit bestehen.

Die Kostenübernahme für ambulante Immunadsorption muß im Einzelfall bei der Krankenkasse vor Therapiebeginn beantragt werden. Sie werden nur genehmigt, wenn andere etablierte Therapieverfahren ausgeschöpft oder nicht möglich sind. Damit sind in der Regel akute Behandlungen nicht möglich.